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Unser Peter ist zum Glück eine sehr zuverlässige Person, er hatte geübt (d.h. er hatte sich die Songs „zuhause noch mal angehört“, wie wir das nennen…) und hat von der Natur ein Rhythmusgefühl, das die ganze Sache recht vereinfacht. Item, nach ein paar Tagen war alles fertig gedrömmt (übrigens mit dem Bonham-Plexi-Set, nur falls sich jemand wundert, wie Drums so geil klingen können hehehe!) und der Kudi begann mit seinem ebenso beliebten wie bekannten „für den Bass brauche ich sicher nicht länger als einen halben Tag“-Gehetze. Viel länger braucht er wirklich nicht, man muss aber auch dazu sagen, dass er selber selten an seiner Leistung zweifelt.

men singing

Standardkommentar Herr Heeg: „Also ich fands super, was meint ihr? “ Ich selber verbrachte dann sicher sieben Tage und sieben Nächte im Studio, als Gitarrenslkave von Dave missbraucht und mit Aussagen wie „Nicht schlecht, ich würde sagen 94 Prozent “ dauermotiviert. Im Gegenzug hatte ich eine nicht bundreine Gitarre mit Wackelkontakt mitgebracht, mit der ich mindestens drei Verstärker niederstrecken konnte. Das hat dann wiederum den Dave sehr gefreut! Der Dave ist ein sowieso ein ganz lustiger Saucheib, wir hatten sehr viel Spass mit ihm, obwohl er nicht ganz so primitiv ist wie wir. Dafür fies! Ständig versuchte er, hinter unserem Rücken seine Digital-Gimmicks auszuprobieren (Stichwort: „Beat-Detector“) und unsere Songs zusammenzumorphen. Richtig heiter wurde es dann, als sich Dave mit unserem Holländer für längere Zeit mit dem Gesang zu beschäftigen begann.

stickers

Zu hören bekamen Pidi und ich längere Zeit fast nichts, umso grösser war dann die Überraschung, als wir zum ersten Mal Songs wie „The Slave“ mit Gesang hörten. Wobei Überraschung vielleicht nicht das rechte Wort dafür ist, sondern eher Entsetzen: NEIN, DAS GEHT NICHT! Nun, es ging doch, wie ihr hören werdet, und ja, Radiostationen wie „Virus“ (sollte doch für die Hosenscheisser- Abteilung sein, oder?) finden auch das noch „eindeutig zu hart“ für ihr Programm. Insofern brauchen wir uns wohl doch nicht übertrieben viele Sorgen zu machen. Keine Angst, es gibt auch ein paar typische „auf die Glocke“-Songs auf „The He-She Strikes Back!“, so wie man es von uns kennt.