April 2006

Hellmute sind jetzt auch auf MySpace; check it out !!! Ausserdem solltet Ihr Euch Matt's Podcastshow von The Switched (Episode 22) reinpfeifen.

In Kürze gibt es News von Hellmute bis dahin lest das Interview vom 17.03.2006 auf Patus Music World


Ahoi Crewmembers! März 2005
Das Schlimmste gleich zu Beginn: Das einzige und mit Abstand beschissendste Druckerzeugnis auf dem Schweizer Musik-Markt, der „Rockstar“ (schon der Name wäre Grund genug zur Liquidierung), war so freundlich, ein paar Zeilen zu unserem Gig im Abart Zürich (mit ZEKE) zu schreiben! Darin steht unter anderem, dass wir beim Spielen schwitzen, prügeln und Schwerarbeit verrichten, was ja wahr und ehrenhaft ist, allerdings aber auch – jetzt kommt’s – zeigt, dass Volldampf-Rock (oder so ähnlich) „keine Frage des Alters“ ist. Soll das heissen, dass wir alte Säcke sind? Unerhört ist das, ich kann mich kaum erholen…. Zum Glück haben sie uns aber nicht noch mehr bestraft und in die Bestenliste der Schweizer „Stoner-Rock-Bands“ aufgenommen. Ginge es um „Stoned-Rock-Bands“, wären wir selbstverständlich unangefochtener Sieger geworden, versteht sich, oder?

Konzertli haben wir in letzter Zeit auch das eine oder andere gespielt. Schaut mal bei den Galerien rein, da wimmelts von nackten Männerärschen. Tipp: die Boarder-Party im Metro Olten, veranstaltet von den Hardride-Jungs, die ihrem Namen alle Ehre machten (Stagediving mit Gummiboot und ohne) und aus ihren Reihen sogar einen Notfallpatienten stellen konnten (the move was called „gummiboot to backflip to double concrete headsmash“). Spitzenabend war das! Danke Burschen! Eine Frage noch: Stimmt das Gerücht, dass bei Hardride nur Member werden kann, wer über einsneunzig misst und mindestens drei Stiefel alleine saufen mag?

Lustig war auch der Ausflug nach Zürich ins Abart, wo wir mit den Speedrockern Zeke und der Schweizer Sensation Backwash, die sensationell alt klingen, obwohl sie erst zwanzig oder so sind. Kompliment! Der Sänger, den ich die erste Stunde für eine Sängerin gehalten hatte, liess es sich nicht nehmen, sogar die Ansagen voll dirrrty english zu bringen. Hat gut zum Leopardenmäntelchen und dem Kajalstift gepasst. Der Kreis hat sich allerdings erst im Nachhinein vollends geschlossen, als ich (aus dem „Rockstar“, versteht sich) erfahren haben, dass sich das Männchen „Bob Spring“ (und NICHT, wie Pidi meint, „Bob Price“!) nennt! WOW! Zeke hatten wohl den schlechtesten Mischer, den das Abart je erleben musste, und so hat es denn leider auch getönt. Trotz diesem kleinen Wehrmutstropfen war dann die Aftershow-Party, wie man das so schön nennt, recht ergiebig. Einmal mehr war der Jägermeister der finale Executioner…. (siehe Gesichter auf der Gallery)

Im wunderschönen, wenn auch leicht ärmlichen Deutschelande (die Schwaben haben wir geschlagen, bei uns hatte es mehr Schnee hähähä!) waren wir auch noch! Da haben wir Axl Rose kennengelernt (Siehe Fotogallery Rottweil/Reutlingen), der zu unserem Erstaunen gerne nackig liest (genau: Axl kann lesen!) und sehr gerne Lekker Biersche trinkt. Axl spielt ja schon seit längerem nicht mehr bei HansundMoses, sondern bei den Fyredogs und wohnt jetzt in Köln. Sehr nette Menschen, diese Fyredogs, geben sogar fremden Menschen Asyl in ihren Schlafsäcken und sind auch sonst äusserst gesellig. Die Hicktown Heroes waren natürlich wieder die Gastgeber und schafften es sogar, ihrer schon sprichwörtlichen Gastfreundschaft noch einen drauf zu setzen. Fukkin real Maultaschen (Originalzitat Axl Rose: „We call it se mauldaschenteig“) morgen um halb fünf!! Loddar, Matze, Ingo und Michel, ihr kriegt im Rockstarhimmel einen Platz direkt hinter Marc Storace und neben Bon Scott…. THX!

Letzten Chlaustag waren wir übrigens noch in Olten, wo wir in der vollen Schützi lustige junge Menschen beglücken durften, die teilweise zehn Minuten lang brüllend auf der Bühne standen und ihre hübschen Köpfchen schüttelten. An dieser Stelle nochmals herzlichen dank an die Veranstalter (Aleng, you rock!), die das ganze wirklich vorbildlich geregelt hatten (inkl. 2 Zapfhahnen im Backstage…).

Im direkten Kontrast dazu der Gig in Lyss, wo wir kurzfristig für die ausgefallenen Pub La Bomba eingesprungen sind. Das war ein offizieller „Kulturbetrieb“, von der Stadt subventioniert und dadurch ähnlich faul und träge wie das Aarauer KiFF, das mittlerweile schon darauf verzichtet, Plakate in Zofingen aufzuhängen. Weshalb auch, wenn man Defizitgarantien hat? Ähnlich müssen die Veranstalter in Lyss ticken, jedenfalls ist ihnen nur ein ganz kleiner Fehler unterlaufen: sie hatten vergessen, Plakate zu drucken. Na ja, ist ja nebensächlich, wer braucht denn heute noch Plakate, steht ja im Monatsprogramm, nicht wahr! Das Keine-Plakate-Drucken wirkte sich dann in die Richtung aus, dass wir vor ca. 15 schmusenden Teenagern eine Art „La Boum-Reunion-Tour“ abziehen konnten. Null Punkte!

Bis bald (ihr wisst, was „bald“ in der Hellmute-Sprache bedeutet…)

Eure alten Säcke! (Kontonummern für Solidaritätsspenden und Informationen zum Pro Senectute-Beitritt gibt’s bald unter „News“)



Freunde! Oktober 2004
Hier sind wir wieder, Alive II sozusagen, um in der Sprache meiner Mitmusikanten zu sprechen. Die He-Shes rächen sich mit einer neuen Homepage, auf der alles anders bleibt mit einem kleinen Unterschied zu früher: wir haben jetzt einen Weg gefunden, euch das Geld auch online aus der Tasche zu ziehen. Seid also alle brav und bestellt unsere Ware, auch wenn ihr schon alles habt! Bald ist Weihnachten und das alljährliche Kerzenziehen und Topflappenhäckeln steht vor der Tür. Spart euch das und verschenkt Hellmute Goodies, Freunde, eure Grossmütter und Patentanten werden sicherlich hoch erfreut sein, einmal zu Weihnachten einen kräftigen musikalischen Arschtritt verpasst zu kriegen, erst recht, da sie jetzt „Revenge of the He-Shes“ auch auf ihren Vorkriegsgrammophonen reinziehen können! als Glückwunschkärtchen eignen sich die Bilder aus den neuen Gallerien auch ganz gut, schliesslich sieht man ja ausschliesslich attraktive Menschen mit sinnvollen Freizeitbeschäftigungen auf den Bildern, oder?

Unser Dank gilt den Herren Moichu und Kriegel, die uns unsere Faulheit so lange vorgeführt haben, bis wir nicht mehr anders konnten, als zu handeln. Zum Dank haben die beiden Herren unsere Seite kräftig aufgemotzt, durchgestylt und mit allerlei Sehenswertem bestückt. THANX Muthafukkas, you ROCK! Einen besonderen Dank hat auch unser Hausdesigner Greggy verdient, der euch ebenfalls ein Liedchen von unserer Untätigkeit singen könnte… Muchas Gracias, Gregorio!
Ente gut, alles gut, schaut euch alles mal in Ruhe an!

Pidi, Kudi, Schwe alias HELLMUTE



Donaueschingen Mai 2003:
Die seniorengruppe "hellmute" versammelte sich, verstärkt durch driver/bassman/lunatic shouter/schellenringman-WOLF im übungsloch, nahm einen schluck und dann gings ab nach schaffhausen (oder war es singen?), ohne gefilzt zu werden über den zoll und dann directament ins animal house, donaueschingen industrial zone! Der club war toll, das bier nicht so, unsere deutschen freunde fanden vor allem das transparente glas des fürstenbergs eine zumutung ("bier gehört in eine grüne flasche!"), die gruppe hellmute fand aber den inhalt noch fast schlimmer als das glas. Eine art draft war das, unerträglich seicht aber leider ziemlich gesüffig. Der backstage hatte ungefähr die räumlichen ausmasse eines zweierpissoirs und war bald sehr stark verraucht, weil auch die rolladen (!!!??) geschlossen (!!!!!!!??????) sein mussten wegen der verbotenen zigaretten. Hmmm, was soll man dazu sagen? Die konzerte waren allesamt spitze. Angefangen mit ralph on fyre's "cha cha guerillas", bei denen jetzt john lord hammondorgel spielt. Lekker biersche! Der herr am schlagzeug hiess chris und sah anfang abend noch ganz nett und harmlos aus. Ralph on fyre hier noch vorstellen zu wollen, hiesse, dem russen wodka zu bringen. Feine sache, diese cha chas, unbedingt cd im internet bestellen alle zusammen. Dann die hicktowns. Fukkin' lothar ‚c'mon chuck' norris on the drums trieb seine knechte an und prügelte sie zu höchstleistungen. Spitze. Dann die einzig band, mit der die gruppe hellmute noch nicht das vergnügen hatte: die fyredogs aus kölle alaaaf. Im backstageraum VOR dem spielen noch etwas zurückhaltend in konsum und konversation, gaben die dogs auf der bühne aber mächtig stoff. Ehrlicher, dreckiger, harter, treibender aber melodiöser rock. Ebenfalls spitze. Dann die gruppe hellmute. Der sänger dieser gruppe schüttet sich vor dem spielen bereits flaschenweise bier über die rübe und singt gerne schweizerdeutsche lieder. Der schlagzeuger schwitzte sehr, was in dieser musiksparte ein gutes zeichen sein soll, wie ich mir von fachleuten habe erklären lassen. Der gitarrist war eher zweitklassig, dafür enorm laut, was in dieser Musiksparte ein gutes... eine besondere note wurde dem konzert durch den cha cha drummer chris verliehen. Er hatte schon mächtig intus, weshalb er wohl einen anderen verwendungszweck für das bier suchte. zum glück hatte er genug ideen und unterstützte den sänger der gruppe hellmute nach leibeskräften im .... spritzen sollte man vielleicht nicht sagen ... einfach alles mögliche mit bier, monitoren, mikroständer usw. lustig! Später musste man den herrn chris leider fast ärztlich versorgen und es ist zu befürchten, dass er die besten momente seiner show selber nicht mehr revue passieren lassen kann. Gute besserung! Leute hatte es übrigens auch genug, damit das auch gesagt wurde. Nach dem spielen trafen sich die künstler im backstagekämmerchen, um sich von chris unterhalten und die zigaretten kreisen zu lassen. Der aufenthalt im backstage wurde dann zunehmend risikoreicher, weshalb die seniorengruppe hellmute wieder nach süden fuhr, um noch um 4.30 in diesem 24h-shop in winti etwas "reinzupfeifen", wie hede es nennen würde. Für sänger heeg wurde der aufenthalt zum trauma, als er bemerkte, aus was für traurigen gestalten sich die kundschaft dort um diese zeit zusammensetzt. Immerhin hatte er noch genug energie übrig, um sich den rest der fahrt gedanken, bzw. sorgen zu machen um die zukunft seiner beiden noch kleinen kinder, die er vor seinem geistigen auge bereits mit weissen, transparenten dreiviertehosen, gelfrisur und zugedröhnt in einem getunten z3 sitzen sah. Wird schon nicht so schlimm werden mit einem derart seriösen vater, oder?



Meiringen, April 2003:
In meiringen waren wir auch noch, allerdings ist es schon ein weilchen her. Herr heeg hatte das organisiert, also hatten wir weder eine telefonnummer des veranstalters noch seinen richtigen namen und mussten vor dem geschlossenen club warten. Der veranstalter hiess übrigens "schinke"!? Die aarebar ist ein klub im keller eines recht gediegenen hotels und hat so eine richtige skiort-dancing-atmosphäre. Wir waren die einzige band, die spielte, also konnte man die sache entspannt angehen, was wir im restaurant beim nachtessen auch taten. Lauter nette leute waren da, snowboarder, durchgedrehte extrem-skifahrer und schulkollegen vom mäsu. Bis um zwölf lief dann im prallgefüllten club so schmuse hiphop (laut pidi haben sie tatsächlich janet jackson gespielt), wozu lauter sehr trendige junge menschen so bewegungen vollführten, wie wenn sie barfuss auf der herdplatte stünden. Hotstepper!!! Wir spielten dann trotzdem, und merkten, dass sich die alten rocker zuvor alle ins dunkle verzogen haben mussten. Jedenfalls gab es eine art "schichtwechsel" im publikum und die post ging herrlich ab. An details kann ich mich nicht mehr erinnern, war aber sehr in ordnung, ausser dass in dieser nacht auch noch auf sommerzeit gewechselt wurde und wir etwa um sieben zuhause ankamen, todmüde aber überglücklich...


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